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Kennst du das? Du hast dir vorgenommen, ein paar Dinge zu erledigen. Und du spürst, dass du eigentlich gerade gar kein Gefühl dafür hast.

Das Sinnvollste wäre in so einem Moment, alles zur Seite zu legen, um nachzuspüren: Was ist jetzt dran? Was brauche ich jetzt? Was entspricht mir jetzt?

Vielleicht sollte ich einen Augenblick innehalten, vielleicht die Füße hochlegen. Vielleicht sollte ich mir einen Tee machen? Oder kurz hinausgehen, um meinen Kopf freizubekommen und meine Impulse wieder klar wahrnehmen zu können.


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Kennst du das? Du hörst, wie andere, die du magst, guten Kontakt miteinander haben, sich vielleicht treffen, und du fühlst dich allein oder gar ausgeschlossen?

Wenn dann der Verstand die Oberhand gewinnt, kannst du schnell in unangenehme Gedankenschleifen geraten, schlimmstenfalls mit verallgemeinernden Gedanken wie „alle“ anderen haben gute Freunde, „alle“ anderen werden eingeladen, „alle“ anderen sind besser dran, „keiner“ meldet sich bei mir, „keinen“ interessiert, wie es mir geht …

Und spätestens dann landest du in sehr unangenehmen Gefühlen.


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Kennst du das? Du bewunderst jemanden, z.B. eine tolle Figur, und fast unmerklich beginnst du, dich damit zu vergleichen. Wie fühlt sich das an?

Oder du siehst, wie ein Kollege seine Arbeit ganz wunderbar erledigt und fühlst dich im Vergleich viel schlechter.

Warum nur? Warum können wir uns selbst nicht genau so wertschätzen wie andere?

Warum können wir das, was andere leisten, ihre Talente oder ihr gutes Aussehen so selten genießen? Warum neigen wir dazu, uns zu vergleichen, und warum fühlen wir uns bei einem Vergleich selten gut?


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Kennst du das? Du hörst, wie jemand mehr oder weniger angstvoll von einem Attentat oder sonst einem schlimmen Ereignis erzählt, und du steigst ein in das Feld der Angst, ganz von selbst.

Nun, das kann in diesen Tagen oder Zeiten leicht geschehen. Mir selbst ist es für einen kurzen Moment passiert, als ich nach meiner öffentlichen Meditation am letzten Freitag mit den Teilnehmerinnen lachend aus meinem Meditationsraum kam.

Mein Mann kam auf uns zu und versuchte, uns schonend – allerdings mit Grabesstimme – darüber zu informieren, dass es in München einen vermeintlichen Terroranschlag  gegeben hatte, dass man die Täter noch nicht gefasst hatte, dass keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr fuhren und unser Sohn sich in der Nähe des Geschehens aufhielt.


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Kennst du das? Du fühlst dich in alten Geschichten gefangen: Man hat dich nicht gesehen, man hat dich nicht gehört, man hat dir vermittelt, dass du nichts auf die Reihe kriegst, dass deine Bedürfnisse  nicht wichtig sind, man hat dich missbraucht, verlassen …

Was ist deine alte Geschichte? Und wie oft erzählst du sie – dir selbst oder anderen? Beachte, dass diese Geschichten, wenn sie immer und immer wieder erzählt werden, unser Leben formen, mehr als uns lieb ist.