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Wenn uns jemand auf die Füße tritt, sind wir leicht geneigt, den anderen für unseren Schmerz verantwortlich zu machen.

Nun, wenn jemand uns wirklich körperlich auf die Zehen tritt, hat er in dem Augenblick den Schmerz verursacht. Hat er es absichtlich getan, sind wir aufgefordert, für unsere Unversehrtheit einzustehen.

Ist es aus Versehen geschehen und der Zehentreter entschuldigt sich, sind wir geneigt, die Angelegenheit schnell zu vergessen.

Doch wie ist es, wenn jemand uns emotional verletzt? Wenn wir zurückgewiesen werden, beleidigt, getäuscht werden? Wenn jemand uns nicht mit Respekt und Achtung behandelt?

Dann sind wir auch aufgefordert, für unsere Unversehrtheit einzustehen. Doch wie tun wir das?


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Kennst du das? Du steckst in einer Situation fest und weißt nicht, wie du da herauskommen sollst.

Deine Gefühle fahren Achterbahn und deine verletzten inneren Kinder schreien nach Aufmerksamkeit.

Du versuchst dich zu erinnern, was du alles schon gelernt hast, wie du mit so einer Situation umgehen kannst, atmen, deine inneren Kinder versorgen, Lichtdusche, alles loslassen (gaaaanz einfach in so einer Situation!), ein Kissen bearbeiten, alles rausbrüllen …..

Aber nichts hilft, irgendetwas in dir rumort und gibt keine Ruhe. Du kannst auch keinen anrufen, dein Leid klagen, du bist einfach zurückgeworfen auf dich selbst.


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Kennst du das? Du hast ein ganz klares Gefühl, doch du äußerst es nicht. Du spürst, dass etwas nicht stimmt, nicht stimmig ist, und du wartest darauf, dass der oder die andere das merkt.

Doch du hast den Eindruck, dass das nicht geschieht, dass der oder die andere die Unstimmigkeit nicht spürt, z.B. die im Raum stehende, verdeckte Manipulation.
Also äußerst du sehr vorsichtig, was du spürst. Und bekommst Gegenwind. Der andere glaubt dir nicht, versteht dich nicht, entkräftet dein Argument. Und du fühlst dich nicht gehört, nicht verstanden.

Die Frage ist:


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Alles ist still. Eine ungewöhnliche Ruhe breitet sich mehr und mehr aus. Niemand kann so richtig erfassen, was vor sich geht. Mutter ist im Bad und macht sich die Haare. Vater sitzt am PC und spielt, obwohl er eigentlich noch ein paar wichtige E-Mails beantworten wollte.

Oma sitzt in der guten Stube und strickt, wie in alten Zeiten. Sie wohnt im selben Haus, sozusagen Tür an Tür und doch getrennt von den anderen. So kann sie ihr eigenes Leben führen, und doch „gemeinsam“ leben.

Die Enkel spielen in ihren Zimmern. Sie sind ein wenig aufgekratzt, denn wie immer ist noch eine gewisse Spannung geblieben, was sie wohl zu Weihnachten bekommen werden. Sie haben sich nicht viel gewünscht.


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„Mein lieber Herr, wie hätten Sie es denn gern?“ fragt die Verkäuferin.
„Oh, wenn Sie es mir einpacken könnten, das wäre schön.“
„Ja, wie soll ich es Ihnen denn einpacken?“
„Mit buntem Papier und mit einer großen Schleife, bitte.“

Die Verkäuferin sieht den Mann ein wenig verwundert an. Er steht da wie ein kleiner Junge kurz vor Weihnachten, mit leuchtenden Augen und einem seligen Lächeln um seinen Mund. Sie beginnt sich zu fragen, was diesen Mann dazu bewegen könnte, so von innen heraus zu strahlen.
Und so fragt sie ihn scheinbar beiläufig: „Und für wen soll es denn sein, das Geschenk?“
„Das ist für mich“, antwortet ihr der Herr strahlend.

Die Verkäuferin schaut noch verwunderter. Sie sieht das Geschenk an, dann den Herrn, dann wieder das Geschenk und kommt aus dem Wundern gar nicht mehr heraus. Merkwürdig, denkt sie. Es gibt schon komische Leute.