Im August geht es zunächst darum, durchzuschnaufen, im Innen immer wieder zur Ruhe zu kommen, wieder bei uns selbst anzukommen. Dazu mag es notwendig sein, sich immer wieder – wenn auch nur kurz – zurückzuziehen, um nicht ständig Energie ans Außen abzugeben.
Wenn wir versuchen, alles aus der eigenen Kraft zu schaffen und uns nicht wieder aufladen, ist unsere Batterie irgendwann leer, bei dem einen früher, beim anderen später.
Ich erinnere gern daran, dass wir mit unserem Atem nicht nur Sauerstoff, sondern auch Odem, sprich Lebensenergie aufnehmen. Wenn wir ständig in einer Art inneren Beschleunigung leben, ist unser Körper „dauerangespannt“, unser Atem wird flach und die Versorgung mit Lebensenergie verringert sich.
Und in einer solchen „Dauerangespanntheit“ verlieren wir auch schnell den Blick für das Wesentliche, für das,