Blog: Du bist kein Versager! (Auch wenn du etwas „wieder nicht hinkriegst“)

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Kennst du das? Das Gefühl, etwas wieder nicht hingekriegt zu haben, vielleicht sogar, wieder „versagt“ zu haben, immer noch diese altbekannte Angst zu haben? Einfach nicht voranzukommen in Bezug auf leidige, alte Themen oder deine Visionen?

Nun, du bist wirklich kein Versager. Lass mich dir erzählen, warum:

Wir haben gelernt, dass wir nur in Ordnung sind, wenn wir tun und leisten. Damit gestehen wir uns selten zu, einfach zu SEIN, um mit unserer inneren Weisheit in Verbindung zu kommen und damit die Impulse zu vernehmen, die uns voranbringen. Doch das ist nicht alles.

Was hindert uns, voranzukommen?

Es gibt aber auch noch andere Gründe, warum wir in manchen Bereichen einfach nicht voranzukommen scheinen:

Wie ich schon in meinem letzten Newsletter erwähnt habe, sehe ich in den letzten Monaten immer wieder Anteile in meinen Klienten, die mit aller Kraft versuchen, sie daran zu hindern, voranzugehen.

Diese Anteile können sich als alte Angst zeigen, als Minderwertigkeitsgefühl, als ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit, der Machtlosigkeit, der Verwirrung, der Sturheit, aber auch als ein Gefühl der Wut.

Erinnerungen aus alten Erfahrungen

Diese Anteile sind nicht gegen uns, sondern für uns, sie ackern sich sozusagen für uns ab. Sie suggerieren uns: „Sag lieber nichts, sonst fällst du wieder auf. Glänze lieber nicht, sonst bekommst du missgünstige Neider. Gehe um Himmels willen nicht in die Öffentlichkeit, das kann nur böse enden. Zeige nur dein altes Wissen und deinen Erfolg nicht, sonst beraubt man dich wieder deiner Freiheit usw. usw.“

Diese Anteile wollen nichts anderes als uns zu schützen, uns davor zu bewahren, alte, unangenehme oder gar gefährliche bis tödliche Erfahrungen (z.B. aus alten Leben), die noch in uns gespeichert sind, zu wiederholen.

Diese Anteile haben sich ungeheuer angestrengt, sie haben einen großen Teil unserer Kraft gebraucht, um uns zu schützen. Und sie sind müde. Ihre Zeit ist abgelaufen.

Und da wir in einer Zeit leben,  in der es durch die enorme Energieerhöhung der letzten Jahre immer schwieriger wird, unbewusste Anteile zu unterdrücken, kommen diese Anteile jetzt an ihre Grenzen.

Anerkennung und Wertschätzung unserer schützenden Anteile

Wenn diese Anteile bewusst wahrgenommen werden, können sie beginnen, sich zu entspannen. Es geht ihnen dann so, wie es uns geht, wenn wir einen Freund vor einer Gefahr warnen und dieser Freund die mögliche Gefahr bewusst wahrnimmt. Alle weiteren Schritte liegen dann in seiner Verantwortung. Und wenn der Freund unsere Fürsorge auch noch wertschätzt, fühlt sich das umso besser für uns an.

Genauso geht es unseren schützenden Anteilen. Sie wollen uns nur aufmerksam machen, damit wir sie entlassen können und bewusst unsere Eigenverantwortung übernehmen können. Und das können sie umso leichter, je eher wir sie in ihrem Bemühen anerkennen und wertschätzen, welche große Anstrengung sie zum Teil gebraucht haben, um uns zu schützen.

Die schützenden Anteile haben uns vor Vielem bewahrt

Selbst wenn du nicht an alte Leben glaubst, so kannst du dir vielleicht kurz vorstellen, wie es dir ergangen wäre, wenn deine fürsorglichen Anteile dich nicht immer wieder zurückgehalten hätten, wenn du dich zu deiner ganzen Größe aufgerichtet hättest, wenn du deine ganze Kraft offen gelebt hättest.

Die Erwachsenen in deiner Umgebung wären sehr wahrscheinlich reichlich überfordert gewesen mit deiner Kraft und Größe, da sie ihre nicht hatten entwickeln dürfen.

Und so hast du gut überlebt, okay, du hast dein Potenzial vielleicht noch nicht entfalten können, aber du kannst es jetzt tun. Und du kannst freier schauen, welches wirklich DEIN Weg ist.

Dir steht eine ungeheure Kraft zur Verfügung

Denn du bist wahrlich kein Versager. Die Kraft, die deine schützenden Anteile  aufgewendet haben, ist deine Kraft, deine ungeheure Kraft. Sie steht dir zur Verfügung, wenn du Ja zu ihr sagst.

Du kannst deinen schützenden Anteilen danken und nun eine Erfolgsgeschichte für dich schreiben, eine neue Geschichte ohne die alten Einschränkungen und Glaubenssätze.

Mehr dazu im nächsten Blogbeitrag in zwei Wochen und in meinem Workshop am kommenden Wochenende (Dem Neuen in mir Raum geben).

 

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