Blog: 5 Tipps gegen (weihnachtliche) Erschöpfung

von Christine Warcup (Kommentare: 1)


Kennst du das? Du hast dich auf einen Besuch gefreut, hast dir viele Gedanken gemacht, wie du es deinem Besuch angenehm gestalten kannst – und dann merkst du, wie erschöpft du bist, spätestens, wenn der Besuch wieder gegangen ist.

Vielleicht fragst du dich, warum du so erschöpft bist. Nun gut, du hast vielleicht lange in der Küche gestanden, hast vielleicht auch noch geputzt und alles gemütlich gestaltet, und hast dich um deinen Besuch gekümmert. Aber warum bist du dann sooo erschöpft? Du hast dich doch auf den Besuch gefreut oder?

Wo war deine Aufmerksamkeit?

Wo war deine Aufmerksamkeit in der Vorbereitung und vor allem, während dein Besuch da war? Hast du dich selbst dabei wahrgenommen? Hast du dich selbst zwischendurch mit deiner Aufmerksamkeit versorgt, um zu sehen, ob du eine Pause brauchst, ob du vielleicht gerade Rückzug brauchst oder sonst irgendetwas brauchst?

Oder hast du dich angestrengt, um es dem Besuch recht zu machen, - und um vielleicht Anerkennung zu bekommen für all deine Aufmerksamkeiten, für alles, was du gegeben hast? Bist du vielleicht am Ende leer ausgegangen – in Bezug auf Anerkennung?

Aufmerksamkeit und Erschöpfung

Wir sind es so gewohnt, mit unserer Aufmerksamkeit im Außen zu verweilen, dass wir oft gar nicht merken, dass wir selbst dabei zu kurz kommen. Denn wenn unsere Aufmerksamkeit ständig bei anderen ist, fließt die Energie unserer Aufmerksamkeit unentwegt zu anderen, nach außen. Und dann sind wir irgendwann erschöpft, leer, im wahrsten Sinne des Wortes verausgabt.

Wenn wir uns dagegen erlauben, uns selbst immer wieder unsere eigene liebevolle Aufmerksamkeit zukommen  zu lassen, fließt die Energie unserer Aufmerksamkeit zu uns. Da sich dann jemand liebevoll um uns kümmert (nämlich wir selbst), kann nicht so schnell Stress in uns aufkommen, und so sind wir sehr viel entspannter, unser Atem fließt leichter, unser Blut zirkuliert leichter, unser ganzer Körper wird besser versorgt.
Hier ein paar Tipps, wie du der Erschöpfung vorbeugen kannst:

5 Tipps gegen (weihnachtliche) Erschöpfung

  1. Erlaube dir im Vorfeld, genau zu schauen, was du möchtest.
    Möchtest du wirklich viele Gäste haben? Wie lange sollen sie bleiben?
    Wie fühlt es sich angenehm für DICH an?
    Möchtest du wirklich für alle kochen? Allein oder mit Hilfe? Möchtest du die Arbeit aufteilen? Möchtest du Unterstützung?
  1. Erlaube dir, wirklich zu schauen, was für DICH stimmt. Und dann erlaube dir, dazu zu stehen und es klar und deutlich zu kommunizieren. (Klar heißt nicht aggressiv, sondern klar. Und je klarer du weißt, was du möchtest und was nicht, desto klarer wird es für andere und desto leichter wird es für alle Beteiligten.)
  1. Wenn dein Besuch da ist, erlaube dir, immer wieder innezuhalten und liebevoll auf dich zu schauen. Du kannst dir auch einen kleinen Summer/lautlosen Wecker in die Tasche stecken, der dich immer wieder daran erinnert, dass du deine Aufmerksamkeit zwischendurch immer wieder auch auf dich richtest. Wenn du merkst, dass du müde wirst, zieh dich für eine Weile zurück. Ruh dich aus, sei liebevoll mit dir, und du wirst deinen Besuch umso mehr genießen können.
  1. Schau einmal, warum du die Dinge tust. Was möchtest du dafür haben? Soll man sehen, wie sehr du dich anstrengst? Wie liebevoll du für andere da bist, wie du dich aufopferst? Wie wertvoll deine Geschenke sind?
    Wenn wir unsere nicht erfüllten Bedürfnisse nach Liebe und Anerkennung und damit unsere versteckten Bedürftigkeiten nicht anschauen, sorgen sie ziemlich sicher dafür, dass wir uns enttäuscht fühlen.
    Wenn wir aber immer wieder liebevoll auf uns schauen, uns selbst die Anerkennung geben, die wir vielleicht früher einmal nicht erhalten haben, dann können wir nicht enttäuscht werden. Denn dann geben wir uns, was wir brauchen - ganz abgesehen davon, dass andere nicht für die Erfüllung unserer Bedürfnisse zuständig sind und alten Mangel in uns nicht auffüllen können.
  1. Erlaube dir, dich immer wieder mit Liebe aufzufüllen, gerade in Zeiten, in denen du mit der Familie - und damit alten Familien(mangel)mustern - zusammen bist oder noch besser, bevor du wieder damit in Berührung kommst.
    Es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten, dich mit Liebe aufzuladen. Du kannst dich über deinen Atem mit Liebe, mit Ruhe und allem, was du gerade benötigst, aufladen lassen. Du kannst dich mit der Liebe der Erde, des Kosmos verbinden. Du kannst die Liebe deines eigenen Herzens dich durchströmen lassen oder dich von feinstofflichen Begleitern mit Liebe versorgen lassen.
    Du kannst an jemanden denken, den du liebst und dem du das Allerbeste auf Erden wünschst und dann das Gefühl, das sich in deinem Brustraum einstellt, sich in deinem ganzen Körper ausbreiten lassen.

Auftanken mit Liebe, die dich meint

Und vielleicht hilft dir die Dezember-Meditation „Auftanken mit Liebe, die dich meint“, die ich als kleines Weihnachtsgeschenk zur Unterstützung für euch auf meine Website hochgeladen habe, wo ihr sie kostenlos anhören und downloaden könnt. Hier ist der Link.

Ich wünsche euch eine liebevolle, achtsame, Zeit ohne Erschöpfung, im Gegenteil mit viel Erholung und Genuss.

PS: Wenn ihr in noch mehr Liebe eintauchen wollt, dann empfehle ich euch den Workshop „Der Liebe in mir Raum geben“, dessen Aufzeichnungen ihr in den nächsten Tagen hier findet.

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Kommentar von Karin Borlinghaus |

Liebe Christine,
herzlichen Dank für die Erinnerung - ich werde wie jedes Jahr meine Familie an Weihnachten besuchen. Ich freue mich alle zu sehen, aber es strengt mich auch an (alles richtig zu machen, allen gerecht zu werden... ;-)
Dieses Jahr werde ich gut auf mich achtgeben und mir den nötigen Rückzug zum Auftanken erlauben.
Ich wünsche dir und Charles ein friedvolles Weihnachtsfest und ein glückliches Neues Jahr.
Herzensgrüße von Karin aus Hildesheim

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