Und so ging es weiter. Nach dem Studium fuhr ich nicht - wie die meisten erwartet hätten - nach Frankreich, denn dort war ich im Studium bereits 6 Monate gewesen, sondern für ein Jahr nach England, um endlich englische Texte wenigstens lesen zu können. Nun, die Folge waren sehr gute Englischkenntnisse - nicht zuletzt weil ich in England meinen Mann kennenlernte. 

Dass ich allerdings nach 20 Jahren meist begeisterter Lehrtätigkeit am Gymnasium 2001 meinen Beruf aufgeben würde, hatte selbst ich nicht erwartet und schon gar nicht, dass sich daraufhin eine intuitive oder mediale Begabung zeigen würde, war ich doch über lange Jahre überzeugte Atheistin und vornehmlich Naturwissenschaftlerin gewesen, die nur glaubte, was sie beweisen konnte. ;-)

Wer mich damals kannte, weiß, was für ein langer Weg hinter mir liegt.

Was ich damals nicht wusste bzw. nicht erkannt hatte, war die Tatsache, dass meine eigentliche Begabung im Wahrnehmen und Erfühlen von Personen liegt. Aber für mich zählten aufgrund meiner Herkunft vor allem Leistung, Wissen und „harte Arbeit“. Und so habe ich immer gut „funktioniert“.

Allerdings habe ich immer sehr gern unterrichtet, denn mich haben immer schon Menschen interessiert.

Durch unseren als hochbegabt geltenden Sohn, der in der Schule nicht wirklich das bekommen konnte, was er gebraucht hätte, begann ich, mein "Funktionieren" in Frage stellen. Und als er etwa 10 Jahre alt war, wurde für mich immer klarer, dass ich nicht mehr bewerten wollte.

Dazu spürte ich, dass etwas Neues anstand und dass dieses Neue nicht mit meinem alten Beruf zu vereinen war. Gemeinsam mit meinem Mann beschloss ich, mich für eine gewisse Zeit beurlauben zu lassen, und so zogen wir an den Ammersee und kündigten nach gut einem Jahr beide unsere festen Stellen im Öffentlichen Dienst.

Kaum hatte ich den Schuldienst verlassen, stellte sich auf die unvermutete Frage einer Freundin das erste Channeling ein mit klaren, kaum zu widerlegenden Aussagen. Meine Welt stand Kopf. Und dann kamen drei lange, zum Teil sehr mühsame Jahre, in denen es vornehmlich darum ging, mich unzähligen Ängsten, Glaubensmustern, eingefahrenen Denkweisen mit allen dazu gehörenden Gefühlen zu stellen und mich - auch mit der Hilfe lieber Freunde - Schritt für Schritt davon zu befreien.

In dieser Zeit entstanden die ersten Texte („Textjuwelen“), dann Bücher* und sogar Lieder-CDs* (christa-falk-verlag*).

Ich begann, für andere zu channeln. Doch meine Arbeit entwickelte sich stetig weiter, nicht zuletzt weil ich immer weiter „Innenschau“ betrieb und immer wieder (auch mit Unterstützung) tiefe Ebenen in mir erforschte, denn nur so kann ich Menschen auch auf tiefen Ebenen unterstützen.
Ich kann sie sozusagen nur durch die Sümpfe der Innenwelt führen, die ich gut kenne. Und ich kann nur mit Tönen über meine Stimme arbeiten, die bei meinen Klienten Gefühle anstoßen, die ich selbst nicht mehr ablehne oder vor denen ich keine Angst mehr habe.

In den letzten Jahren komme ich wieder dem näher, weshalb ich ursprünglich das Schulsystem verlassen habe. Ich werde immer mal wieder zu Vorträgen zum vielschichtigen Thema Herzens-Bildung eingeladen und ich kann spüren, wie sehr mein Weg der letzten Jahre mich verändert hat, wie die Erfahrungen als Studienrätin, als Mutter eines "nicht ins System passenden" Sohnes und meine spirituellen Erfahrungen und meine Hellfühligkeit sich zu einem Ganzen vereint haben, das ich nun zu meiner großen Freude auf ganz unterschiedliche Art und Weise allen Interessierten und Hilfesuchenden zur Verfügung stellen kann.

Dazu war ich über 10 Jahre lang an der Gründung einer freien demokratischen Schule beteiligt, an der mein Mann ein Jahr lang als Lernbegleiter tätig war. So habe ich einen tiefen Einblick in verschiedene Möglichkeiten von Bildung gewinnen können.

Seit einigen Jahren biete ich auch Lehrerfortbildungen an (auch schulintern), Workshops und Schulungen unterschiedlicher Art, in denen ich - ganz und gar dem Augenblick folgend - mit den Menschen auf eine scheinbar unspektakuläre Weise arbeite, die dennoch sehr in die Tiefe geht.

Dabei geht es letztlich um die Wiederentdeckung des eigenen Potenzials, all der z.T.  lange versteckten intuitiven Fähigkeiten, die uns innewohnen, vor allem aber um die Rückverbindung mit unserem eigenen Herzen und damit mit unserer Herzensweisheit.

Ich arbeite inzwischen immer mehr rein intuitiv, lasse mich von meiner Wahrnehmung führen, so dass die Menschen, die zu mir kommen, immer genau das von mir bekommen, was sie gerade brauchen.

Und diese Arbeit macht mir große Freude!

Fühlst du dich angesprochen? Dann kontaktiere mich gern.

* Bücher

  • Herzens-Bildung 1 und 2
  • Das Lehrerbuch: Über das gewaltfreie Unterrichten
  • Das Praxisbuch für eine gewaltfreie Pädagogik
  • Juwelen aus El Moryas Schatzhaus
  • Lieder-CD: Ja, ich sage Ja zu mir

alle erschienen im christa-falk-verlag

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