Zeitqualität November 2020

von Christine Warcup (Kommentare: 0)


Im November geht es vornehmlich darum, immer wieder in die innere Ruhe zu finden, z.B. über den Atem, über das Spüren des eigenen Körpers, die Verbindung über die Füße zur Erde.

Wenn es im Außen unruhig ist, wenn Neues, Unbekanntes uns herausfordert, dann sind wir geneigt, alles wieder wie vorher haben zu wollen, Planungssicherheit haben zu wollen, wissen zu wollen, wie es weiter geht.

Doch wissen wir je, wie es weiter geht? Ist nicht jeder Augenblick ganz frisch und neu und unverbraucht? Oder spüren wir das gar nicht mehr, da wir uns so an Routinen gewöhnt haben, Routinen im Denken, Fühlen und Handeln?

Wenn wir in Routinen gefangen sind, sind wir nicht offen für jeden neuen Augenblick,

für seine unglaublich vielfältigen Möglichkeiten. Wir bleiben sozusagen in der einmal gewählten Spur und gehen darin weiter, ohne all die Möglichkeiten, die es auch noch gäbe, überhaupt wahrzunehmen.

Sicher soll es sein, einschätzbar, kalkulierbar, möglichst unserer Komfortzone entsprechend. Doch manchmal sind Sprünge in unserem Leben nötig, vielleicht sogar Not-wendend.

Wenn wir uns erlauben, immer wieder im Moment anzukommen, im Moment mit all seinen Möglichkeiten, sind wir offen für neue Möglichkeiten, die vielleicht viel besser zu uns passen. Oder wir wagen endlich einen Schritt, der vielleicht schon lange dran war, den wir aber lange vermieden haben, um uns eben nicht aus unserer Komfortzone bewegen zu müssen.

Die jetzige Zeit ruft uns auf, nach innen zu spüren, wieder offen zu werden für all unsere Möglichkeiten, für neue Erfahrungen, die uns in unserer Entwicklung und Bewusstwerdung voranbringen.

Und sie ruft uns auf, wieder zu spüren, was für uns stimmt, was für uns stimmig ist, damit wir wieder zurückfinden zu unserem ureigenen inneren Navigationssystem, das uns die Richtung vorgibt, viel genauer und präziser als irgendetwas oder irgendjemand im Außen das könnte.

Verschwenden wir nicht mehr unsere Energie, indem wir uns aufregen über das, was geschieht oder nicht geschieht. Lassen wir uns wieder auf uns selbst ein und folgen wir unseren eigenen Impulsen aus dem Herzen, das uns viel sicherer leitet als alles andere, wenn wir ihm denn Gehör schenken

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